24 museomag 01 ‘ 2023
Einblick in die die veröffentlichten Plakate.
fragilen Plakate schonend und ermöglicht außerdem
sie vollständig abzubilden, ohne dass Magnete o. Ä.
im Bild zu sehen wären. Bei der Digitalisierung wurde
zudem darauf geachtet, dass die Bilder farbecht sind
und eine hohe Auflösung haben. Dies bedeutet einer-
seits, dass die Bilder später für viele Zwecke brauchbar
sind, aber auch, dass sie dem Original sehr nahekom-
men. Damit sind sie auch eine Art Sicherheitskopie
der Originale. Sollte diesen etwas zustoßen, könnten
sie anhand des Digitalisates rekonstruiert werden.
SCHRITT 3: DAS KATALOGISIEREN
Gute Bilder der Plakate machen zu lassen ist ein wich-
tiger Schritt, allerdings sind die Plakate damit noch
nicht zugänglich. Um dem Publikum mitzuteilen,
dass wir die Plakate haben und wo sie zu finden sind,
haben wir sie katalogisiert. Beim Katalogisieren geht
es darum, die Plakate so zu beschreiben, dass man
sie auch (wieder)finden kann. Dazu werden u.a. der
Titel, das Erscheinungsdatum und der Herausgeber (in
diesem Fall das Museum) festgehalten. Außerdem
werden Schlagworte vergeben, die den Inhalt be-
schreiben. Für diese Art von Plakat ist dies meistens
das Thema der Ausstellung und der Hinweis, dass es
sich um eine Ausstellung handelt. Das vorher genannte
Kutter-Plakat zum Beispiel, kann nun in der Such-
maschine der luxemburgischen Bibliotheken
– www.a-z.lu entweder über seinen Titel (Kutter),
sein Entstehungsdatum (1946) oder aber über das
Personenschlagwort „Joseph Kutter“ gesucht und
gefunden werden.
SCHRITT 4: DIE VERÖFFENTLICHUNG
Nachdem die Plakate digitalisiert und katalogisiert
sind, können sie endlich auch zugänglich gemacht
werden. Wir haben sie auf unserer Sammlungs-
MUSEUMSGESCHICHTE GANZ
PLAKATIV (2/2)
©
éric chenal