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MuseoMag 2020_01

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fullscreen: MuseoMag 2020_01

Periodical

Title:
MuseoMag

Periodical volume

Title:
MuseoMag 2020_01

Article

Title:
Eine Antiquität aus Tropenholz und Resopal : Das MNHA erwirbt einen Esszimmertisch von Nicolas Rob aus Hollerich

Contents

Table of contents

  • MuseoMag
  • MuseoMag 2020_01
  • Sommaire
  • Editorial
  • Aussergewéinlech Patienten : Skulpture vum Pedro de Mena, di am Januar am Nationalmusée ausgestallt ginn, goufen am Spidol zu Ettelbréck am Virfeld ënnersicht
  • Focus on the female body: "Brushed by light": An upcoming exhibition by Carla van de Puttelaar at the MNHA
  • "Cette réaffectation est une chance pour la Hielepaart" : Entretien avec Patrick Sanavia, directeur du Service des sites et monuments nationaux
  • "Fir mech ass et wichteg mat de Leit op den Terrain ze goen : Am Gespréich mam Robert L. Philippart, E.A. Präsident vun der Société luxembourgeoise d'histoire urbaine
  • Le mystère "Caspar Bux de Vianden" élucidé : Une paire de canons fondus au Luxembourg refait surface en Belgique à point nommé
  • Eine Antiquität aus Tropenholz und Resopal : Das MNHA erwirbt einen Esszimmertisch von Nicolas Rob aus Hollerich
  • Eine "kleine, unbedeutende Rolle im Grossen Theater" : Der echternacher tausendsassa Michel François Joseph Muller (1762-1843) in seinen eigenen Worten
  • Déi Jonk schwätze mat ! : Pedagosesch Offer fir Schoulklassen am Kader vun der Wahlrechtsausstellung
  • Bon à savoir

Full text

21 01 ‘ 2020   museomag 
DANKSAGUNG 
Frau Michèle Rob vermittelte dankenswerter- 
weise nicht nur die Neuerwerbung, sondern 
ließ das MNHA auch an ihren Erinnerungen 
an die Erzählungen ihres Vaters teilhaben. 
Ergänzt durch Archivalien und Fotografien aus 
Familienbesitz begann der Tisch, seine 
interessante Geschichte zu offenbaren. 
Der Archivar des Vitra Design Museums, Herr 
Matthias Pühl, war so freundlich, die Daten 
der überlieferten Familientradition anhand der 
historischen Verkaufskataloge und Verträge zu 
überprüfen. 
© 
éric 
chenal 
EINE LEUCHTE AUS ITALIEN 
Über dem Rob-Tisch hing die Leuchte „Viscontea“, 
die die Designer Achille (1918-2002) und sein älterer 
Bruder Pier Giacomo Castiglioni (1913-1968) im Jahr 
1960 für die Firma Flos entworfen hatten. Sie ist ein 
direkter Nachfolger der „Bubble Lamp“, eine ballon- 
förmige Hängeleuchte mit breit streuender Oberfläche, 
die George Nelson entworfen und 1952 äußerst erfolg- 
reich auf den Markt gebracht hatte. Um den Anforde- 
rungen der Massenproduktion bei minimalen Kosten 
gerecht zu werden, hatte er ein Drahtgestell ohne 
Schweißnähte mit einer im Militärbereich entwickelten 
Kunststoffsprühtechnik überzogen. Die Pendelleuchte 
Viscontea ist bis heute im Programm der italienischen 
Leuchtenfirma. 
Nicht nur beim Tisch selbst verband Rob also tradi- 
tionelle Schreinerkunst mit modernen Materialen und 
Formen, sondern auch in der Kombination seiner 
Schreinerentwürfe mit internationalem Design. Die 
Fotografie von Kutter belegt, dass er gut zehn Jahre 
später diesem 1957 formulierten Ideal treu geblieben 
war. Auch 1977 feierte er noch mit einer kleinen Aus- 
stellung das 20jährige Jubiläum der Vermarktung von 
Herman Miller-Möbeln in seinem Luxemburger Möbel- 
geschäft. 
Allerdings distanzierte sich Nicolas Rob von allzu 
kühnen Ideen der erfolgreichen Designer. Während 
George Nelson der Überzeugung war, dass man zu 
seiner Zeit keine Antiquitäten mehr herstellen solle, 
sondern – durchaus positiv gemeint! – nur noch Dinge, 
die man benutze und dann wegwerfe, fertigte Rob 
weiterhin edle, sorgfältig gearbeitete Holzmöbel. 
Wie der Ankauf des Esstisches durch das MNHA 
Ende 2019 anschaulich belegt, schuf er damit moderne 
Antiquitäten. 
Ulrike Degen DESIGN
	        

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