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Empreintes 05

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Metadata

fullscreen: Empreintes 05

Periodical

Title:
Empreintes

Periodical volume

Title:
Empreintes 05

Article

Title:
"Consolatrix Afflictorum", Eine Kopie für den Service des Sites et Monuments Nationaux

Contents

Table of contents

  • Empreintes
  • Empreintes 05
  • Sommaire
  • Ägyptische Schätze - wiederentdeckt, restauriert, erforscht : Das Musée national d'histoire et d'art Luxembourg und die Ägyptologie der Universität Trier starten ein gemeinsames Projekt zur Veröffentlichung der in Luxemburg befindlichen ägyptischen Sammlung
  • Beispielhafte Konservierungsarbeiten während der Modernisierung des Wiltheim-Flügels
  • Comment être de son temps ?
  • Eine silberne Dose für Tee : Die Neuerwerbung einer Luxemburger Goldschmiedearbeit aus dem 18. Jahrhundert für die Abteilung Kunsthandwerk und Volkskunst
  • Die Restaurierung eines Vitrinenschrankes aus der Zeit des Art déco
  • Un début de constitution de collections publiques au Luxembourg : Le musée du Département des Forêts non réalisé
  • Le diptyque du Christ couronné d'épines et de la Mater dolorosa du Musée national d'histoire et d'art de Luxembourg : une oeuvre exceptionnelle et inédite d'Albrecht Bouts
  • Le traitement de conservation et de restauration du diptyque du Musée national d'histoire et d'art du Luxembourg : Le Christ couronné d'épines et la Mater dolorosa attribué à Albrecht Bouts : Un rapprochement vers la fonction et l'unité originelle
  • "Consolatrix Afflictorum", Eine Kopie für den Service des Sites et Monuments Nationaux
  • Un habit de lumière : La polychromie d'une statue de la Consolatrice des Affligés
  • Un panneau en laque de Jean Dunand (1877-1942) découvert dans la Villa Louvigny
  • Expositions temporaires 2012-2014
  • Acquisitions et dons 2010-2014 : quelques objets choisis
  • Les Amis des musées d'art et d'histoire Luxembourg

Full text

46 
ZUR	GESCHiCHTE 
Eine vorbildliche Zusammenarbeit zwischen den Verant- 
wortlichen des Service des Sites et Monuments Nationaux 
und dem Musée National d’Histoire et d’Art bescherte dem 
Musée Dräi Eechelen eine polychromierte Muttergottessta- 
tue aus Stein aus dem 17. Jahrhundert. 
1624 ließ der Jesuitenpater Père Brocquart eine Holzsta- 
tue der Muttergottes auf einem unbebauten Vorplatz, dem 
heutigen Stadtteil Limpertsberg, im nördlichen Bereich der 
Luxemburger Festung gelegen, aufstellen. Bald darauf folgte 
der Bau einer Kapelle (Neipuertskapell) zwischen 1625 und 
1628 auf dem Glacis, am Rand der leicht ansteigenden Erd- 
anschüttung, als neue Heimstätte der Holzstatue. 
Ein neues Tor wurde 1626 im nördlichen Bereich der Renais- 
sancefestung angelegt und 1636 der Öffentlichkeit zugänglich 
gemacht. Die Holzmuttergottes aus der einsturzgefährdeten 
„Neipuertskapell“ wird in eine Nische über dem Neutor- 
bogen stadteinwärts verbracht. Einen ersten Höhepunkt 
der Marienverehrung markiert die Ernennung der „Tröste- 
rin der Betrübten“ 1666 zur Stadtpatronin. In diese Zeit ist 
auch die neue Muttergottes, eine Steinfigur, zu verorten, die 
alsbald die aedicula im Neutor 
ausfüllt1. 
Der Luxemburger 
Geschichte nicht unähnlich, so erlebt auch die Muttergot- 
tesstatue turbulente Zeiten, die mit dem Abriss des letzten 
Standortes am Haus Kirpach 1970 endet. Die Steinmadon- 
na kommt ins Depot der Luxemburger Denkmalpflege. Und 
hier schließt sich alsbald der Kreis. Denn das Original sollte 
nicht mehr Wind und Wetter ausgesetzt werden und man gab 
20 Jahre später der Hochschule in Kassel den Auftrag Kopien 
anzufertigen. Eine dieser Kopien schmückt nun die moder- 
ne Nische im „neuen“ Neutor am alten Standort am Forum 
Royal. Das Original zierte den Treppenaufgang im Verwal- 
tungsgebäude der Denkmalpflege (SSMN), die drei Kopien 
der Steinmadonna in Auftrag gab. 
Am 13. Juli 2012 öffnete die Pforte des aus Ruinen einer 
Befestigungsanlage neu aufgebauten und mit modernster 
Museumstechnik ausgestatteten Museums auf dem Kirch- 
berg über die wechselvolle Luxemburger Festungsgeschichte. 
Ein Bestandteil der religions- und festungsgeschichtlichen 
Konzeption im ersten Ausstellungssaal des ehemaligen ös- 
terreichischen/preussischen Fort Thüngen sind das Grabmal 
des Francisco Verdugo (spanischer Statthalter 13.03.1537 – 
22.09.1595), ein Ölgemälde aus dem 18. Jahrhundert, wel- 
ches Szenen einer katholischen Prozession zwischen Alt- und 
Neumünster zeigt und eine Steinmadonna, eine Leihgabe 
der Luxemburger Denkmalpflege. 
«	Consolatrix	Afflictorum	»,	 
Eine	Kopie	für	den	Service	des	Sites	et		 
Monuments	Nationaux 
Rainer	Fischer,	Lotte	Maue 
Bild	1 Das Neutor mit dem vorgelagerten Glacis auf einem Plan von Romeyn de 
Hooghe, LUXEMBURGUM / DUCAT: COGNOM: METROPOL […], Amsterdam, 
Nicolaes Visscher ii, [1684/85], Foto MNHA, 2013
	        

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