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MuseoMag 2015_04

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fullscreen: MuseoMag 2015_04

Periodical

Title:
MuseoMag

Periodical volume

Title:
MuseoMag 2015_04

Article

Title:
"Der Zweck heiligt die Mittel" : Marc Bruck, Luxemburgischer Apotheker, schliesst am 7. Januar die Vortragsreihe zur "Mumienaustellung" ab.

Contents

Table of contents

  • MuseoMag
  • MuseoMag 2015_04
  • Sommaire
  • Editorial
  • Renc'art - Artwork of the month: A gazing and thinking community
  • "Niemand will hunderte Münzen aufgereiht sehen." : Interview mit Szenograf Dirk Schubert über die Neugestaltung des Münzkabinetts
  • Wodka oder Cola ? : Le conservateur Régis Moes prépare sa première exposition. Thème : La "Guerre froide au Luxembourg"
  • Pleins feux sur une "Nuit blanche" : La lumière, fil rouge de l'édition 2015 : Rendez-vous le 10 octobre 2015
  • "Der Zweck heiligt die Mittel" : Marc Bruck, Luxemburgischer Apotheker, schliesst am 7. Januar die Vortragsreihe zur "Mumienaustellung" ab.
  • Publics migratoires depuis la place de l'Europe : "Bout'chou" : Un programme de la Philharmonie en partenariat avec le Musée Dräi Eechelen pour petits et grands
  • Replier pour mieux révéler : "Révélations. Enjeux." Éric Chenal, Antonin Pons Braley / Tumuult, avec Fanny Boucher / Hélio'g - Jusqu'au 3 janvier 2016
  • Bon à savoir

Full text

24 museomag   04 ‘ 2015 
Als Abschluss der Konferenzserie zur Ausstellung 
„Mumien – Der Traum vom ewigen Leben“ wird Marc 
Bruck, Apotheker in Redange/Attert,  eine Konferenz 
über den historischen medizinischen Gebrauch von 
Mumien halten. Wir haben mit ihm gesprochen. 
Interview. 
1. NACH SO VIELEN JAHRHUNDERTEN, IN DENEN 
DIE MUMIE EIGENTLICH IN IHREM MEDIZINISCHEN 
GEBRAUCH AN BEDEUTUNG VERLOREN HAT, 
SOLLTE DOCH ALLES DARÜBER BEKANNT SEIN? 
„In der Tat, so ist es, zumindest was den Stellenwert 
der ägyptischen Mumie in der Geschichte von Medizin 
und Pharmazie angeht – es gibt aber immer noch 
neue Erkenntnisse zur Mumie des Paracelsus und 
seiner Nachfolger. Darauf wird die Konferenz natürlich 
besonders eingehen.“ 
2. PARACELSUS? 
„Ja. Paracelsus, Croll, Goclenius und van Helmont, um 
nur diese zu erwähnen. Es gab einen jahrzehntelangen 
Disput zwischen den Protagonisten der Waffensalbe 
und dem luxemburgisch/belgischen Jesuiten Roberti, 
um dieses eigentümliche Heilmittel das u.a. Mumia, 
Menschenblut und Menschenfett enthielt. 
  Dieser heftige „Gedankenaustausch“ in Form von 
Pamphleten und Büchern hielt das ganze geistliche 
und wissenschaftliche Europa für lange Zeit im Bann... 
bis die Inquisition sich einmischte! 
Es ging um mehr: nämlich um die Frage, wer, 
zwischen Kirche und Wissenschaft, die Deutungshoheit 
über medizinische und wissenschaftliche „Phänomene“ 
hatte - es war die Zeit des Galileo Galilei.“ 
3. WÜRDEN SIE MUMIA VERA VERKAUFEN? 
 „Angeboten und verkauft wird in der Apotheke was 
vom Arzt verschrieben wird, vom Gesetzgeber als recht 
empfunden wird und nicht zuletzt was vom Patienten/ 
Kunden gewünscht wird. Ethisch ist der Gebrauch von 
Mumia vera wohl kaum zu vertreten, daher: Nein! Aber 
damals galt: „Der Zweck heiligt die Mittel“.“ 
4. GAB ES NUR ÄGYPTISCHE MUMIEN? 
„Nein. Auf nahezu allen Kontinenten kannten 
Menschen Mumien von Mensch und Tier, aber 
nur für Mumien aus dem vorderasiatischen bis 
“DER 
ZWECK HEILIGT DIE MITTEL“ 
MARC BRUCK, LUXEMBURGISCHER APOTHEKER, SCHLIESST AM 7. JANUAR 
DIE VORTRAGSREIHE ZUR „MUMIENAUSSTELLUNG“ AB. 
Einblick in die Wunderkammer des Apothekers Marc Bruck in Redange / Attert. 
© 
éric chenal
	        

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