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Empreintes 03

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Metadata

fullscreen: Empreintes 03

Periodical

Title:
Empreintes

Periodical volume

Title:
Empreintes 03

Article

Title:
Neue Grabungen in den Thermen des Vicus Ricciacus

Contents

Table of contents

  • Empreintes
  • Empreintes 03
  • Sommaire
  • Restes humains découverts en 1892 au Deiwelselter de Diekirch : nouvelle étude anthropologique et datation par carbone 14
  • Biseau sur support perforé en bois de cerf de Luxembourg-Eich - "Eecherbësch"
  • Une nécropole à incinérations de l'Âge du Bronze final à Remerschen - "Klosbaam" (Grand-Duché de Luxembourg) : premiers résultats
  • Héraclès et Télèphe. Un bronze énigmatique du Titelberg
  • Geomagnetische Prospektion im römischen Vicus Ricciacus - Dalheim
  • Neue Grabungen in den Thermen des Vicus Ricciacus
  • Auge um Auge... Ein seltenes Fundstück aus dem Tempelbezirk des römischen Vicus in Dalheim
  • Die römische Axialhofvilla von Diekirch - Neue Grabungen und Forschungen
  • Die wechselvolle Geschichte zweier römischer Mosaiken aus Diekirch
  • Ein frühchristlicher Ziegelstempel aus der römischen Villa von Moersdorf - "Sartdorf"
  • Saint Hubert de Liège : Ein neues Bildmodel aus Luxemburg - Clausen
  • Acquisitions récentes au profit de la section Beaux-Arts
  • Peintures et dessins de Joseph Kutter (1894-1941) : Legs de Madame Catherine Meyer-Kutter (1924-2009) au Musée national d'histoire et d'art
  • "Un petit parmi les grands. Le Luxembourg aux Expositions universelles de Londres à Shanghai (1851-2010)" - unsere Spurensuche
  • Expositions temporaires 2009-2010

Full text

44 
konnten im Südosten des Grabungsgeländes sieben Funda- 
mentblöcke sowie die durchgehende Rückwand ausgegraben 
werden. Die Fundamentblöcke waren etwa 80 x 80 cm groß 
und 50 cm hoch. Wegen des feuchten Untergrundes waren 
sie auf eine Stickung aus Sandstein- und Ziegelfragmenten 
gesetzt worden. Zur Entwässerung der Palaestra wurde diese 
von mehreren Drainagekanälen durchzogen, die das Gebäu- 
de vor von außen eindringender Feuchtigkeit schützen soll- 
ten. Weitere Kanäle verliefen parallel zu den Baustrukturen 
und dienten der Entwässerung der Wege und Dächer. An die 
Rückwand der Porticus schlossen sich nach Osten hin weite- 
re Gebäudestrukturen an, die zu Nebengebäuden des Bade- 
komplexes oder auch schon zur Nachbarbebauung gehören 
könnten. 
Die letzte Umbauphase des Gebäudes besteht im Anbau ei- 
nes großen Saales von 7,50 auf 5,10 m, der in die Palaestra 
reichte und dessen Funktion noch unklar ist. 
Der Bereich des ältesten Raumes des Gebäudekomplexes lie- 
ferte zugleich die außergewöhnlichsten Funde: auf einer an 
drei Seiten profilierten Basis stand ursprünglich ein 1,30 m 
hoher Kalksteinaltar mit einer Inschrift aus der Mitte des 
3. Jahrhunderts, die bei dem Brand im 4. Jahrhundert auf 
die beschriftete Seite stürzte und im Oktober 2008 ausgegra- 
ben wurde (Abb.	9). Diese Inschrift ist sowohl im lokalen als 
auch im überregionalen Kontext von großer Bedeutung und 
stellt die aufschlussreichste römische Inschrift dar, die bisher 
in Luxemburg gefunden wurde. Im Text sind sowohl das 
Bad („balineum“) als auch die Einwohner des Ortes Ricciacus 
(„vicani Riccienses“) genannt, die nach einer Zerstörung durch 
die Barbaren („vi barbarorum“) die Porticus des Bades wieder 
aufgebaut haben. Damit liefert die Inschrift den endgültigen 
Beweis, dass es sich bei der römischen Ansiedlung bei Dal- 
heim tatsächlich um den auf der Peutingertafel als „ricciaco“ 
bezeichneten Ort handelt. Der Wiederaufbau der Porticus 
wurde Fortuna geweiht, von der nur wenig entfernt eine 
Abb.	5		Haarnadeln aus Bein aus 
dem Bereich des Badegebäudes   
(© MNHA)
	        

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