7 04 ‘ 2015 museomag Discover the different states of design and conception of the new refurbishment of the Coin Cabinet thanks to the inter- view with Dirk Schubert. Scenographer, he reveals the secrets of this new museum space fully dedicated to the treasures of the numismatic collection of the MNHA. This collection is one of the sumptuous of the region including more than 200.000 objects, coins and medals, as well as bank notes, ingots and jewels. Exhibition areas were significantly in- creased and offer a large overview of the monetary and economic history of Lux- embourg, since the Roman period until the euro. Far from being confined in a chronological presentation, the new tour invites to discover the esthetic qualities and the conditions of production of these coins, often extremely rare. From this au- tumn, do not hesitate to take part in a new treasure hunt at MNHA! C. A. Münzen zu erzählen, Kontexte zu erklären und jedem ein wenig Expertise mit auf den Weg zu geben. Es wird z.B. einen Raum über die Ikonographie der Münzen geben, in dem man erfährt, welche Bilder auf Münzen im Laufe der Zeit populär waren. So gibt es immer noch eine gewisse Chronologie, die sich aber in den einzelnen Räumen vollzieht und nicht über die ganze Ausstellung erstreckt. WIE UNTERSCHEIDET SICH IHRE ARBEIT BEI SONDER- UND DAUERAUSSTELLUNGEN? In der Konzeption können wir bei temporären Ausstellungen experimentieren, vielleicht sogar provokativ sein und zeitgemäße Medien einsetzen. Dauerausstellungen sollten Bestand haben, da muss man gerade beim Einsatz von Medien gucken, dass diese nicht schnell veraltet wirken. Auch das Ausstellungskonzept ist fundierter. Für die Umsetzung arbeiten wir mit verschiedenen Handwerkern zusammen. Die einen sind eher auf Schnelligkeit und große Projekte wie Messestände spezialisiert, die anderen sind ein kleines Schreinermeister-Team, das hochwertiges Ausstellungmobiliar baut, das Jahre bestehen kann. HABEN SIE EIN LIEBLINGSOBJEKT IN DER AUSSTELLUNG? Eine Münze hat sich mir besonders eingeprägt, da sie irritiert: eine keltische Bronzemünze aus ihrer Gegend zeigt einen Elefanten – Wieso? Im Kontext der Ikonographie erfährt man, dass sie sich dieses Motiv einfach von einer römischen Münze aneigneten, ohne Elefanten wirklich zu kennen. Und das sieht man dem Elefanten an: Übernommenes verfälscht sich immer ein wenig. Magali Wagner Arbeitstreffen diesen Sommer im MNHA. BEHIND THE SCENES